Am Freitag den 12. Sept. 2014 um 13:30 Uhr haben wir uns auf der Gotthardraststätte für eine Wochenend Tour getroffen.

Leider konnte ich das Mutsche Gesetz nur teilweise eingehalten werden. Bei leichtem Nieselregen bin ich von zu Hause Richtung Treffpunkt abgefahren. Mit den ganzen Baustellen und verschiedenen Lanwirtschaftsfahrzeugen war es mir nicht möglich pünktlich zu sein. Aber meine Kollegen Heinz und Pius haben geduldig zwanzig Minuten auf mich gewartet.

Nach einer kurzen Stärkung sind wir losgefahren und und kurz darauf schon wieder durch den üblichen Gotthardstau gebremst worden. Vorbildlich wie wir sind, fuhren wir anständig im Stau mit auf der rechten Autobahnspur. Plötzlich kam auf dem Pannenstreifen eine Polizeifahrzeug. Nicht weiter darüber nachgedacht sind wir im Stau langsam die Rampe hoch bis kurz vor der Ausfahrt Göschenen gefahren. Da kam plötzlich eine Solothurner PW auf dem Pannenstreifen, der wohl die Ausfahrt etwas verlängern wollte. Aber, Pech gehabt. Die Polizei stand kurz vor der Ausfahrt auf dem Pannenstreifen und hatte den Solothurner schon in Empfang genommen. Mit 150 Stutz bisch derbi. :-)

Die Temperaturen wurden hochsommerlich im Tunnel hatten wir (kein Witz) 38,5 °C.  Ab der Tessinerseite hatten wir schönstes Wetter.

Wir fuhren direkt über Lugano nach Menaggio am Comersee um die Fähre (scheint bei uns zum Standard zu werden, dass wir auf unseren Töfftouren eine Fähre benutzen) nach Varenna zu nehmen.

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Am anderen Seeufer fuhren wir bis zu unserem ersten Hotel in Dervio. Wir hatten vorher wie üblich im Internet rechechiert. Diese Hotel stellte sich aber dann als eine Ferienanlage mit Ferienwohnungen heraus. Dank einem engagierten Wirt auf dem Feriengelände konnte wir telefonisch noch den Verwalter mobilisieren, der uns noch eine Wohnung zu Verfügung stellte. Zu diesem engagierten Wirt sind wir auch Essen gegangen, was auch sehr gut schmeckte.
Die Aussicht war Hammer!!

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Nach einer sehr ruhigen Nacht und einem ausgiebigem Frühstück ging es am Samstag weiter in Richtung Morbegno zum Passo San Marco.
Diesen Pass wollten wir schon mehrmals überqueren und sind immer daran gescheitert, dass er nicht offen war. Heute hat es bei traumhaften Wetter geklappt.

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Anschliessend Links abbiegen Richtung Dossena zum nächsten Tageshighlite. Den Passo die Zambla.

Nach einem kurzen Halt auf einem Parkplatz am Lago di Endine, haben wir gemerkt, dass wir unsere Tagesetappe viel zu früh erreichen. Das hat uns dazu bewogen den Passo Croce Domini einzubauen. Das ist eine längere Naturstrasse, was sich merklich an unseren Motorräder gezeigt hat.

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Route